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De Chirico in Ferrara. Metaphysik und Avantgarde

Vom 14. November 2015 bis zum 28. Februar 2016

Metaphysische Malerei und europäische Avantgarde

 

Vom 14. November 2015 bis zum 28. Februar 2016

Palazzo dei Diamanti (Palast der Diamanten)

 

Anlässlich des hundertsten Jahrestages der Ankunft von De Chirico in der Stadt der Este, feiert der Palazzo dei Diamanti (Palast der Diamanten) diesen einschneidenden Moment der Geschichte der Kunst des 20. Jahrhunderts mit einer großen Ausstellung. Zu einem wichtigen Kern an Gemälden, die von De Chirico in den ferraresischen Jahren realisiert wurden, werden sich Kompositionen von Carlo Carrà, Giorgio Morandi und Filippo de Pisis gesellen, die von der metaphysischen Malerei inspiriert wurden, und auch einige Meisterwerke der größten Künstler der europäischen Avantgarde, von Raoul Hausmann bis hin zu George Grosz, von René Magritte über Salvador Dalì zu Max Ernst, welche von seinem einzigartigen Stil und seiner Fähigkeit, auf der Leinwand das undurchdringliche Geheimnis der Dinge zu zeigen, beeindruckt waren.

 

Die Malerei von Giorgio de Chirico hat einige der größten Künstler des Surrealismus erobert und einen einzigartigen Einfluss auf die Kunst des 20. Jahrhunderts ausgeübt. De Chirico war der geniale Erfinder der metaphysischen Malerei, einer der wichtigsten künstlerischen Strömungen der Moderne, dank welcher die Rätsel, die die Existenz durchlaufen, anhand schwebender und mit Unruhe durchströmter Lufthüllen Gestalt annehmen.


Ein radikaler Wandel im Werk von De Chirico kündigte sich 1915 durch die Ankunft in Ferrara an, als er, in Folge des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs, Paris verließ und sich 3 Jahre in der Stadt der Este aufhielt, um den Militärdienst zu absolvieren. Überwältigt von den Gefühlen beim Anblick der Schönheit und den Renaissance-Mythen der emilianischen Stadt, malte De Chirico eine irreale Welt, die von Wundern bevölkert wurde: Zeitlose Piazzen, die in fantastische Sonnenuntergänge getaucht wurden, oder geheime Zimmer in Schwindel erregenden Perspektiven, bilden den Hintergrund für die rätselhaften Gegenstände, die auf den Wanderschaften in den Gassen des Gettos gefunden wurden; oder sie werden zur Bühne, auf der geschneiderte Puppen und stumme, gesichtslose Gestalten ein Stück spielen.

Es war in Ferrara, als der Künstler Carlo Carrà kennenlernte und anfing, seine eigene Malerei "metaphysisch" zu nennen, und es waren die hier entstandenen Werke, wahrhaftige Ikonen der Moderne, die einen starken Einfluss sowohl auf die zeitgenössische italienische Kunst als auch auf die internationalen Bewegungen wie den Dadaismus, den Surrealismus und die Neue Sachlichkeit hatten.

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